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FAQs

Konnektor, eGK, TI: Fragen & Antworten

Das Wichtigste rund um die KoCoBox MED+

In verschiedene Kategorien unterteilt, haben wir hier für Sie die häufigsten Fragen rund um unseren Konnektor zusammengestellt.

Falls Sie eine Frage zur KoCoBox MED+ haben, die hier nicht beantwortet wird, schreiben Sie uns bitte über unser Kontaktformular.

Allgemeines zum Konnektor

Was ist ein Konnektor?

Was ist ein Konnektor?

Die KoCoBox MED+ ist vergleichbar mit einem Router und bindet als Konnektor die Primärsysteme hochsicher in die zentrale Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen ein. Über ein geschütztes Virtual Private Network (VPN), den TI-VPN-Zugangsdienst, gewährleistet die KoCoBox MED+ hochsichere Verbindungen für den Datenaustausch. Sie stellt die Verbindung zwischen den E-Health-Kartenterminals und dem Primärsystem her, tauscht Daten mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) aus und macht die Verwendung des Heilberufsausweises (HBA) zur Erzeugung und Prüfung von qualifizierten Signaturen (QES) möglich. Über einen sicheren Updateprozess sind der Zugriff auf aktuelle Anwendungen (VSDM) und künftige Anwendungen aus Fach- und Mehrwertdiensten möglich.

Was ist die Telematikinfrastruktur (TI)?

Was ist die Telematikinfrastruktur (TI)?

Die Telematikinfrastruktur (TI) ist eine digitale Datenautobahn. Diese vernetzt alle Beteiligten im Gesundheitswesen wie (Zahn-)Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Kassenärztliche Vereinigungen, Apotheken und Krankenkassen miteinander und wird einen sicheren und problemlosen Datenaustausch auch über Sektorengrenzen hinweg ermöglichen.

Im Unterschied zum Internet erhalten nur Personen Zugang zur TI, die ihre Identität zuvor elektronisch nachgewiesen haben. Auch alle Systeme, die sich in der Telematikinfrastruktur befinden oder an sie angebunden sind, weisen ihre Identität vor jedem Kommunikationsvorgang nach und sind durch die gematik geprüft und zugelassen.

Was ist das VSDM - Versichertenstammdatenmanagement?

Was ist das VSDM?

Das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) ist die erste Online-Anwendung der eGK. Ärzte sind spätestens ab dem 1. Juli 2019 dazu verpflichtet, online die Versichertenstammdaten auf der Karte zu prüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren.

Aktuell befinden sich folgende Informationen im VSDM:

• Name

• Geburtsdatum

• Anschrift

• Geschlecht

• Krankenversichertennummer

• Versichertenstatus

Welche Voraussetzungen muss ein Servicepartner (PED) erfüllen?

Welche Voraussetzungen muss ein Servicepartner (PED) erfüllen?

Aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen für die Telematikinfrastruktur (TI) muss ein Servicepartner zertifiziert werden, um die KoCoBox MED+ installieren zu dürfen. Diese Zertifizierung führt wiederum ein von der KoCoConnector GmbH zertifizierter Vertriebspartner (Distributor) durch, der insgesamt eine große Expertise rund um die TI-Anbindung von Arztpraxen etc. bietet. Insofern sind unsere Vertriebspartner direkte Ansprechpartner für die Zertifizierung.

Bislang sind die CGM (CompuGroup Medical Deutschland AG) sowie die Concat AG als Vertriebspartner zertifiziert. Deren Linien bzw. Servicepartner werden geschult und sind für den Service und Support vor Ort in den Praxen zuständig.

Ansprechpartner der CGM für Servicepartnerschaften sind per E-Mail erreichbar über vertrieb.ti@cgm.com, telefonisch steht die Infoline unter + 49 (0) 261 8000-2327 zur Verfügung.

Ansprechpartner der Concat AG sind per E-Mail erreichbar: team-ehealth@concat.de

Es ist u. a. zwingend notwendig, dass der Servicepartner von einem Distributor intensiv geschult wird, um das Gerät installieren und in Betrieb nehmen zu dürfen. Zudem müssen sämtliche Sicherheitsanforderungen, beispielsweise zur Lagerung der Konnektoren, eingehalten werden. Hierbei ist es vor dem Hintergrund der sicheren Lieferkette des Konnektors wichtig, bestimmte Voraussetzungen für ein geschütztes Lager zu schaffen.

Dies bezieht sich auf die Beschaffenheit der Räumlichkeit des Lagers: Die Konnektoren müssen in einem abgetrennten und verschließbaren Raum gelagert werden.

• Zutrittsgesichertes Lager/Raum: Der Lagerraum der Konnektoren darf ausschließlich von autorisierten bzw. berechtigten Personen betreten werden.

• Überwachtes Lager/Raum: Die Integrität/Unversehrtheit des Lagerraums muss durch passende Maßnahmen regelmäßig oder permanent sichergestellt und überwacht werden (formale oder technische Lösung möglich). Zugang und Entnahme von Konnektoren durch nicht autorisierte Personen muss verhindert werden.

• Kontrolliertes Lager/Raum: Der Lagerbestand muss dokumentiert werden und die Entnahme von Konnektoren muss kontrolliert (nachweisbar nur durch autorisierte Personen) erfolgen.

Die Warenannahme muss durch einen definierten und bekannten Personenkreis erfolgen.

Weitere Detailfragen dazu können mit unseren zertifizierten Vertriebspartnern jeweils direkt geklärt werden.

Was ist unter einem sicheren Standort für den Konnektor zu verstehen?

Was ist unter einem sicheren Standort für den Konnektor zu verstehen?

Der Konnektor muss zulassungsbedingt in einem Praxisbereich platziert werden, der vor dem physischen Zugriff Unbefugter geschützt ist. Dies wird durch einen verschließbaren Ort gewährleistet. Das Kensington Lock stellt eine zusätzliche Maßnahme innerhalb der gesicherten Umgebung dar. Zugang haben nur durch den Praxisinhaber autorisierte Personen.

Wie lange ist die KoCoBox MED+ einsetzbar, d.h. welche Lebensdauer hat sie?

Wie lange ist die KoCoBox MED+ einsetzbar, d. h. welche Lebensdauer hat sie?

Die Lebenszeit eines Konnektors ist (nach dem momentanen Stand) durch die Gültigkeit seines Zertifikats (der gSMC-K) begrenzt. Die gSMC-K ist eine Gerätekarte, die die KoCoBox MED+ in der Telematikinfrastruktur (TI) authentifiziert. Ein Zertifikat hat eine Lebensdauer von fünf Jahren. Die Gültigkeit der Gerätekarte beginnt mit ihrer Erstellung abzulaufen.

Einbindung der KoCoBox MED+

Wo muss die KoCoBox MED+ in einer Praxis platziert sein?

Wo muss die KoCoBox MED+ in einer Praxis platziert sein?

Die KoCoBox MED+ darf zum Betrieb nur in einem Bereich platziert werden, der vor dem physischen Zugriff unbefugter Dritter geschützt ist. Zugang zu diesem Bereich haben nur der Servicepartner, der Endkunde und die von ihm namentlich autorisierten Personen (z. B. das Fachpersonal der Praxis).

Was ist während des Betriebs der KoCoBox MED+ zu beachten?

Was ist während des Betriebs der KoCoBox MED+ zu beachten?

Der Endkunde muss sicherstellen, dass ein Diebstahl oder eine Manipulation der KoCoBox MED+ unverzüglich nach Feststellung an den Vertriebspartner (Distributor) gemeldet wird. Exemplarische Hinweise zum Erkennen einer möglichen Manipulation sind der Gebrauchsanleitung der KoCoBox MED+ zu entnehmen. Zudem informiert der Vertriebspartner bzw. der zertifizierte Servicepartner den Endkunden ergänzend über Anhaltspunkte zum Erkennen von Manipulationen.

Sicherheitsrelevante Informationen, die der Vertriebs- oder Servicepartner während der Inbetriebnahme einer KoCoBox MED+ oder im Nachhinein mitteilen, sind vom Endkunden zur Kenntnis zu nehmen und notwendigenfalls organisatorisch in seinem Betrieb umzusetzen.

Benötigt der Konnektor Dauerstrom oder kann er vom Stromnetz getrennt werden?

Benötigt der Konnektor Dauerstrom oder kann er vom Stromnetz getrennt werden?

Wir empfehlen aus Sicherheitsgründen dringend, den Konnektor ohne Unterbrechung im Dauerstrom zu betreiben. Der Konnektor kann nur im Dauerstrombetrieb regelmäßig aktuelle Zertifikate aus der TI herunterladen. Dafür muss im Übrigen der Internetrouter/DSL-Router im Dauerstrombetrieb laufen. Zudem dauert es nach dem Abschalten einige Minuten, bis das Gerät im Netzwerk vollständig hochgefahren ist, was ggf. zu Verzögerungen im Praxisablauf führt.

Wie wird die KoCoBox Med+ in die Praxis-IT eingebunden?

Wie wird die KoCoBox Med+ in die Praxis-IT eingebunden?

Grundsätzlich kann die KoCoBox MED+ auf zwei Arten in das Praxisnetz eingebunden werden: parallel oder seriell (d. h. in Reihe).

Parallele Einbindung der KoCoBox MED+: In dieser Variante wird die KoCoBox MED+ über den LAN-Port in das bestehende Praxisnetz eingebunden.

In Reihe (seriell): Es existiert ein weiteres Gerät mit Routing-Funktion im Praxisnetz. Mit dieser – aus Sicherheitsgründen zu bevorzugenden Anschlussvariante – wird jegliche Netzwerkkommunikation über die KoCoBox MED+ geroutet.

Was ist mit Secure Internet Service (SIS) gemeint?

Was ist mit Secure Internet Service (SIS) gemeint?

Mit dem SIS wird ein geschützter Zugriff auf das Internet ermöglicht. Während der VPN-Zugangsdienst den Weg in die TI „tunnelt“, erlaubt der Secure Internet Service einen geschützten Zugriff auf Internetinhalte. Ein externer Zugriff auf das Praxisnetzwerk über eingehende Verbindungen ist hierbei technologisch ausgeschlossen. Über den SIS (in Verbindung mit weiteren technisch geeigneten Produkten) erfolgen u. a. auch Heimarbeitszugriffe, Fernwartungsarbeiten etc.

Benötigt eine Praxisgemeinschaft mehrere Konnektoren?

Benötigt eine Praxisgemeinschaft mehrere Konnektoren?

Zwar ist es nicht zwingend erforderlich, mehrere Konnektoren für eine Praxisgemeinschaft zu installieren. Jedoch ist gemäß Finanzierungsvereinbarung jede Vertragsarztpraxis/Institution förderberechtigt. Für jede Institution innerhalb einer Praxisgemeinschaft sollte allerdings ein separates E-Health-Kartenterminal (eHKT) eingesetzt werden.

Der Zugang der Institution zur Telematikinfrastruktur (TI) wird über die Praxis- bzw. Institutionskarte (SMC-B, „Praxisausweis“) authentisiert. Aktuell ist dafür seit 6. Dezember 2017 die Bundesdruckerei zugelassen, weitere Anbieter folgen. Die SMC-B für eine Betriebsstätte kann nur über das Online-Portal eines von der gematik zugelassenen Herstellers beantragt werden. Dabei können Ärzte direkt auf das Online-Portal gehen, Zahnärzten steht dafür das ihnen bekannte Online-Portal der Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZBV-Portal) zur Verfügung.

Brauchen zwei Psychotherapeuten einen Konnektor mit zwei SMC-Bs ('Praxisausweisen') oder zwei Konnektoren?

Brauchen zwei Psychotherapeuten einen Konnektor mit zwei SMC-B („Praxisausweisen”) oder zwei Konnektoren?

Die Anzahl der Konnektoren hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B. davon, ob es sich um eine Gemeinschaftspraxis oder eine Praxisgemeinschaft handelt und ob bspw. mit der gleichen Technik bzw. dem gleichen Internetanschluss gearbeitet wird. Für jede Institution innerhalb einer Praxisgemeinschaft sollte auf jeden Fall ein separates E-Health-Kartenterminal (eHKT) eingesetzt werden. Denn der Zugang der Institution zur Telematikinfrastruktur (TI) wird über die Praxis-/Institutionskarte (SMC-B, „Praxisausweis“) authentifiziert.

Ihr zuständiger zertifizierter Servicepartner/Systembetreuer kann Sie zu den genauen Anforderungen für Ihre Praxis beraten.

Welcher Router ist zur KoCoBox MED+ im seriellen Anbindungsmodus kompatibel?

Welcher Router ist zur KoCoBox MED+ im seriellen Anbindungsmodus kompatibel?

Die KoCoBox MED+ benötigt zwingend die Funktion „VPN-Passthrough für IKEv2“ beim zu verwendenden DSL-Router.

Es ist schwierig, eine generelle Aussage über kompatible Router-Modelle zu treffen, da auch der Router in der Praxis regelmäßig neue Software-Updates erhält und dann ggf. nicht mehr kompatibel zur KoCoBox MED+ sein kann.

Router, die generell funktionieren, sind die FritzBox und LANCOM.

Wie muss die KoCoBox MED+ außer Betrieb genommen werden, d.h. sie hat keine Verbindung mehr in die TI?

Wie muss die KoCoBox MED+ außer Betrieb genommen werden, d. h. sie hat keine Verbindung mehr in die TI?

Die KoCoBox MED+ darf aus Sicherheitsgründen nur unter Beachtung eines genau festgelegten Prozesses außer Betrieb genommen werden. Der Endkunde (Arzt, Apotheker) darf die KoCoBox MED+ daher nicht selbst außer Betrieb nehmen. Dies erfolgt über den Vertriebspartner beziehungsweise den Servicepartner oder einen anderen zertifizierten und zur Außerbetriebnahme berechtigten Dritten. Um die missbräuchliche Weiterverwendung der KoCoBox MED+ nach ihrer Außerbetriebnahme auszuschließen, ist es erforderlich, dass diese in eine gesicherte Umgebung verbracht wird.

Der Endkunde verpflichtet sich für den Fall der dauerhaften Außerbetriebnahme (der Konnektor wird nicht mehr für die Verbindung mit der Telematikinfrastruktur eingesetzt), die beschriebene Außerbetriebnahme ordnungsgemäß zu ermöglichen und die KoCoBox MED+ zum Zwecke der Zerstörung dem Servicepartner beziehungsweise dem Vertriebspartner zu überlassen. Die Zertifikate der KoCoBox MED+ werden in der Folge durch die KoCo Connector GmbH gesperrt. Damit wird das Gerät unbrauchbar.

Technische Details rund um den Konnektor

Wie leistungsfähig ist die KoCoBox MED+?

Wie leistungsfähig ist die KoCoBox MED+?

Wir haben bisher bis zu 45 Kartenterminals pro Konnektor getestet. Eine höhere Anzahl an Kartenlesegeräten ist technisch möglich, administrativ jedoch kaum mehr zu handhaben. Da pro E-Health-Kartenterminal bis zu drei Karten gesteckt werden können, ergibt sich daraus eine Zahl von 135 SMC-B. Dabei ist jedoch der Platz für die zu steckenden eGK nicht berücksichtigt.

Dies ist eine grobe theoretische Betrachtung, die für das konkrete Einsatzszenario zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur ganz individuell geprüft werden muss – beispielsweise auch in Hinblick auf Performance und Zugriffe.

Sind VoIP, ein eigenes VPN zur Abrechnungskontrolle und Teamviewer noch möglich?

Sind VoIP, ein eigenes VPN zur Abrechnungskontrolle und Teamviewer noch möglich?

Die KoCoBox MED+ wird zwischen VDSL und Netzwerkstruktur in der Praxis geschaltet. Das bedeutet, dass Sie weiterhin VoIP, ein eigenes VPN und Teamviewer nutzen können.

Dafür ist eine parallele Einbindung des Konnektors zu empfehlen. Dabei ist der Konnektor eine weitere Komponente im Praxis-Netzwerk.

Wir arbeiten mit einem Apple Programm. Funktioniert der Konnektor damit?

Wir arbeiten mit einem Apple Programm. Funktioniert der Konnektor damit?

Ja, der Konnektor funktioniert mit Apple-Produkten, da die Telematikinfrastruktur (TI) unabhängig vom Betriebssystem ist. Der Hersteller des (Zahn-) Arztinformationssystems/Praxisverwaltungssystems muss dann die Schnittstelle zum Konnektor auf Apple-Basis bereitstellen. Mehr Informationen dazu kann Ihnen der Softwarehersteller oder ggf. Ihr Servicepartner/Systembetreuer geben.

Kann man mit dem TI-Konnektor (E-Health-Konnektor) im Internet surfen?

Kann man mit dem TI-Konnektor (E-Health-Konnektor) im Internet surfen?

Ja. Der Konnektor bietet der Praxis einen „sicheren“ Kanal zur Nutzung des Internets – Sicherer Internet Service (Secure Internet Service, SIS) genannt. Die Internetzugriffe über den SIS werden durch verschiedene Techniken wie z. B. das Filtern von unerwünschten Webseiten abgesichert. Mehr zum SIS im oberen Abschnitt „Einbindung der KoCoBox MED+“.

Wie funktioniert die Internetanbindung mit mobilen Kartenterminals?

Wie funktioniert die Internetanbindung mit mobilen Kartenterminals?

Das mobile Kartenterminal kommt hauptsächlich außerhalb der Arztpraxis, z. B. bei Hausbesuchen oder Behandlungen in Heimen und bei Notdiensten zum Einsatz. Es soll dem Leistungserbringer ermöglichen, außerhalb seiner Praxis die Versichertenstammdaten seiner Patienten zu Abrechnungszwecken zu erfassen sowie anzuzeigen. Die mobil erfassten Daten werden sicher zwischengespeichert und später an das stationäre Primärsystem übertragen. Dieses baut dann die sichere Internetverbindung in die TI auf, um die Daten abzugleichen.

Detaillierte technische Informationen bieten die Spezifikationen der gematik zum mobilen Kartenterminal im gematik-Fachportal

Installation und Betrieb der KoCoBox MED+

Was kann oder soll die Praxis im Hinblick auf eine Installation vorbereitend tun?

Was kann oder soll die Praxis im Hinblick auf eine Installation vorbereitend tun?

Um die für den Installationstermin notwendigen Voraussetzungen in der Praxis zu schaffen, ist ein vorbereitendes Gespräch mit einem von der KoCo Connector GmbH zertifizierten Servicepartner (Distributor) unabdingbar. Damit der Konnektor sich mit der TI verbinden kann, benötigt die Praxis einen Internetanschluss in ihrem Praxisnetz. Dort, wo ein E-Health-Kartenterminal benutzt werden soll (Empfang, Behandlungsraum), muss es einen Strom- und Netzwerkanschluss geben. Daneben benötigen Praxen Nachweise, die eine Authentifizierung der Praxis bzw. der Ärzte ermöglichen: Das ist zum einen die Praxis- bzw. Institutionskarte (SMC-B, „Praxisausweis“, Bestellung über die KV bzw. KZV), zum anderen der elektronische Heilberufsausweis (eHBA). Dieser ist nicht für VSDM notwendig, jedoch für spätere Anwendungen wie z. B. die qualifizierte elektronische Signatur (QES).

Die SMC-B muss frühzeitig bei einem Kartenhersteller (z. B. über das Antragsportal der Bundesdruckerei GmbH) bestellt werden und zur Installation bereitstehen. Der Anschluss der Praxis an die TI ist nur mit einem freigeschalteten Praxisausweis (SMC-B) möglich.

Diese kann nur über die Online-Portale der zertifizierten Kartenhersteller bestellt werden. Beispielsweise ist die Bundesdruckerei GmbH zertifizierter SMC-B-Anbieter (Trust Service Provider, TSP). https://ehealth.d-trust.net/antragsportal/

Zusammenfassend benötigt die Praxis neben dem Praxisausweis (SMC-B) den Konnektor, ein zugelassenes, onlinefähiges E-Health-Kartenterminal sowie einen VPN-Zugangsdienst.

Ist das in der Praxis vorhandene Equipment / die vorhandene Ausstattung interoperabel?

Ist das in der Praxis vorhandene Equipment/die vorhandene Ausstattung interoperabel?

Das Equipment muss den Anforderungen der Spezifikation der gematik genügen. Kartenterminals und Konnektoren müssen von der gematik zugelassen sein. So sind z. B. alte BCS-Terminals nicht interoperabel, ebenso muss das Primärsystem (Praxisverwaltungssystem, (Zahn-) Arztinformationssystem) eine Schnittstelle zum Konnektor implementiert haben. Diese muss das Bestätigungsverfahren der gematik erfolgreich durchlaufen haben.

Alle anderen Komponenten können grundsätzlich weiterverwendet werden. Wie bei jeder technischen Komponente ist das Zusammenspiel im IT-Netz im Einzelfall zu prüfen.

Was ist eine SMC-B und wie erhält eine Praxis die SMC-B?

Was ist eine SMC-B und wie erhält eine Praxis die SMC-B?

Die SMC-B ist die Praxis- oder Institutionskarte, auch „Praxisausweis” genannt. Diese wird benötigt, um eine Verbindung zwischen Praxis oder Krankenhaus und der TI herzustellen. Sie dient der Authentisierung der Praxis gegenüber den Diensten der TI. Eine abschließende Inbetriebnahme der TI-Komponenten in der Praxis ist nur mit einer freigeschalteten SMC-B möglich. Sie erhalten Ihre SMC-B bei einem externen Anbieter, z. B. über https://ehealth.d-trust.net/antragsportal/ .

Rund um die TI und den E-Health-Konnektor

Was ist der Unterschied zwischen Internet und Telematikinfrastruktur (TI)?

Was ist der Unterschied zwischen Internet und Telematikinfrastruktur (TI)?

Die Telematikinfrastruktur ist ein sicheres Netz für das deutsche Gesundheitswesen und vom Internet wirksam getrennt. Ausschließlich berechtigte Nutzer können die Anwendungen und Systeme der TI verwenden.

Die neue Telematikinfrastruktur vernetzt Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen miteinander und erleichtert so den sicheren Datenaustausch – auch über Sektorengrenzen hinweg. Sie ermöglicht den papierlosen und sicheren Datenaustausch mit identifizierten und autorisierten Kollegen im Klinik- und niedergelassenen Bereich, eine gesteigerte Arzneimitteltherapiesicherheit, Zeitersparnis durch Minimierung von aufwändigen Kommunikationsprozessen sowie stärkeres Einbeziehen des Patienten und das Nutzen selbsterfasster Gesundheitswerte.

Im Gegensatz zum Internet ist die TI also ein geschlossener, Beteiligten des Gesundheitswesens vorbehaltener Raum.

Was ist das E-Health-Gesetz?

Was ist das E-Health-Gesetz?

Das „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen“ – kurz E-Health-Gesetz – schreibt einen konkreten Fahrplan für die Einführung der Telematikinfrastruktur und nutzbringender Anwendungen im Gesundheitswesen vor. Damit soll die Informationstechnologie in der Gesundheitsversorgung etabliert und somit die Wirtschaftlichkeit und Qualität der Patientenversorgung weiter verbessert werden. Mehr Informationen finden Sie hier: Webseite des Bundesgesundheitsministeriums

Müssen alle Praxen an der Telematikinfrastruktur teilnehmen?

Müssen alle Praxen an der Telematikinfrastruktur teilnehmen?

Zahnärzte, Ärzte und Psychotherapeuten sind per Gesetz dazu verpflichtet, bis zum 31. März 2019 alle Komponenten für die Telematikinfrastruktur zu bestellen und bis 30. Juni 2019 für eine Anbindung ihrer Praxis an die TI zu sorgen. Praxen, die ab diesem Zeitpunkt keine Online-Prüfung der elektronischen Gesundheitskarte durchführen, müssen dann mit Honorarkürzungen rechnen. Die sinkenden Förderbeträge sprechen für eine zeitnahe Anbindung.

Was passiert, wenn eine Praxis keine Anbindung möchte?

Was passiert, wenn eine Praxis keine Anbindung möchte?

Sofern eine Praxis zum gesetzlich festgelegten Stichtag die Online-Prüfung der elektronischen Gesundheitskarte nicht durchführen kann, droht eine Kürzung der Vergütung vertragsärztlicher Leistungen von einem Prozent – solange, bis die VSDM-Prüfung durchgeführt wird.

Meine Praxis hatte bisher keinen Internetanschluss. Wer finanziert mir diesen?

Meine Praxis hatte bisher keinen Internetanschluss. Wer finanziert mir diesen?

Die Kosten für die Vorbereitung, Einrichtung und den Betrieb eines Internetanschlusses zählen zu den allgemeinen Praxiskosten einer Vertragsarzt- bzw. Vertragspsychotherapeutenpraxis. Eine gesonderte Vergütung des Internetanschlusses sieht die Finanzierungsvereinbarung der Telematikinfrastruktur nicht vor. Auch ist sie nicht Bestandteil der vereinbarten Pauschalen für die Erstausstattung und die Betriebskosten.

Wie verläuft die Anpassung des Konnektors an neue gesetzliche Anforderungen?

Wie verläuft die Anpassung des Konnektors an neue gesetzliche Anforderungen?

Die KoCo Connector GmbH entwickelt die KoCoBox MED+ entsprechend neuer gesetzlicher Vorgaben bzw. Spezifikationen der gematik kontinuierlich weiter und stellt regelmäßig Updates bereit. Der Praxisablauf wird dabei nicht mehr als in einem für ein Programm-Update üblichen notwendigen Zeitrahmen eingeschränkt.

Wie hoch ist meine Erstattung durch die KV/KZV?

Wie hoch ist meine Erstattung durch die KV/KZV?

Die Spitzenorganisationen der Leistungserbringer und die Krankenkassen haben im Rahmen des E-Health-Gesetzes Finanzierungsvereinbarungen geschlossen.

Im Einzelnen wurden folgende Erstattungsbeträge vereinbart bzw. aktuell durch KBV und KZBV nachverhandelt:

• Erstattungsbetrag Konnektor (mit Funktion für qualifizierte elektronische Signatur):

- Q4 2018: 1547 €

• Erstattungsbetrag Stationäres Kartenterminal: 435 Euro

• Erstattungsbetrag Mobiles Kartenterminal: 350 Euro

• TI-Startpauschale (für Aufwendungen/Kosten): 900 Euro

Ausschlaggebend für die Auszahlung der Förderung ist nicht der Tag der Bestellung, sondern der Nachweis der Inbetriebnahme der TI in Ihrer Praxis durch die erstmalige Durchführung des VSDMs. Hinzu kommt noch eine Startpauschale von einmalig 900 Euro sowie Beträge für den laufenden Betrieb.

Gut zu wissen: Die Fördersumme wird immer in vollem Umfang pauschal nach Installationsquartal und Praxisgröße bezahlt – unabhängig von der real installierten Anzahl der Komponenten und dem Service, der in Anspruch genommen wurde.

Wenn eine Onlineprüfung aus technischen Gründen nicht möglich ist, können dann die Versichertendaten dennoch eingelesen werden?

Wenn eine Online-Prüfung aus technischen Gründen nicht möglich ist, können dann die Versichertendaten dennoch eingelesen werden?

Ja. Die Versichertendaten und das Einlesedatum werden immer aktuell in den Versichertendaten abgespeichert – auch dann, wenn eine Onlinep-Prüfung nicht möglich ist. Auch die Abrechnung der Behandlung kann erfolgen.

Ist der Praxisablauf bei Wartungen / Updates der KoCoBox MED+ gestört?

Ist der Praxisablauf bei Wartungen/Updates der KoCoBox MED+ gestört?

Der Praxisablauf wird dabei nicht mehr als in einem für ein Programm-Update bzw. die Gerätewartung üblichen notwendigen Zeitrahmen eingeschränkt.

Welche E-Health-Anwendungen kann ich mit der TI nutzen?

Welche E-Health-Anwendungen kann ich mit der TI nutzen?

Die Telematikinfrastruktur macht den Weg frei für ein sichereres Gesundheitswesen und einen erleichterten intersektoralen Austausch – und somit für eine bessere Versorgung von Patienten.

Bereits verfügbare Anwendungen:

• Versichertenstammdatenmanagement (VSDM): Aktualisierung der Versichertenstammdaten auf der eGK

• Nutzung eines sicheren Internetzugangs, dem Secure Internet Service (SIS)

• Zugang zu Bestandsnetzen, z. B. zum Sicheren Netz der KVen (SNK), zum Netz der KVSH oder der KZVWL

• Versand von elektronischen Arztbriefen (eArztbrief)

Zukünftige Anwendungen:

• Sichere Kommunikation zwischen Leistungserbringern durch Erzeugung und Prüfung qualifizierter elektronischer Signaturen (QES)

• Notfalldatenmanagement (NFDM): Speicherung von Notfalldaten auf der eGK

• Elektronische Patientenakte (ePA)

• Elektronisches Rezept (eRezept)

• Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) durch den elektronischen Medikationsplan (eMedikationsplan)

• Elektronische Fallakte (eFA)

• Telekonsile

• Elektronisches Patientenfach (ePF)

Weitere Informationen finden Sie auch auf den einschlägigen Webseiten des BMG, der KBV, KZBV, der KBVen u. a.

Ist das SNK ohne KV-SafeNet / FlexNet in der TI weiterhin nutzbar?

Ist das SNK ohne KV-SafeNet/FlexNet in der TI weiterhin nutzbar?

KV-SafeNet bzw. FlexNet als bisherige Zugangswege in das „Sichere Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen“ (SNK) können durch die Freischaltung und Einrichtung des SNK als Bestandsnetz über den Konnektor ersetzt und darüber genutzt werden. Die Einrichtung erfolgt im Konnektor. Empfohlen wird, vor Kündigung des bisherigen KV-SafeNet- oder FlexNet-Zugangs zu prüfen, ob insbesondere die regionalen Dienste einzelner Kassenärztlicher Vereinigungen/Kassenzahnärztlicher Vereinigungen auch weiterhin über den SNK-Zugang des Konnektors erreicht werden können. Checklisten hierzu wurden von der gematik und der KBV unter folgenden Links veröffentlicht:

Checkliste der gematik (PDF)

Checkliste der KBV

Für Fragen zu den jeweiligen Diensten stehen weiter die jeweiligen KVen/KZVen zur Verfügung.

Welche Dienste, die bisher via KV-SafeNet / FlexNet erreichbar sind, können auch über die TI genutzt werden?

Welche Dienste, die bisher via KV-SafeNet/FlexNet erreichbar sind, können auch über die TI genutzt werden?

Bitte erfragen Sie im konkreten Fall bei Ihrer KV bzw. KZV die regionalen Dienste, die in der TI verfügbar sind.

Gibt es eine Frist für die Freischaltung der SMC-B (= Praxisausweis) nach Erhalt der Karte bzw. des PIN-Briefes?

Gibt es eine Frist für die Freischaltung der SMC-B (Praxisausweis) nach Erhalt der Karte bzw. des PIN-Briefes?

Ärzte sollten nach Erhalt der Karte und des dazugehörigen PIN-Briefes umgehend, mindestens innerhalb von 14 Tagen, den Empfang der Karte und des Briefes im Antragsportal bestätigen. Dies ist gleichbedeutend mit der Freischaltung. Erfolgt dies nicht innerhalb der 14-Tage-Frist, fordert die Bundesdruckerei den Antragsteller per E-Mail auf, diesen Schritt vorzunehmen. Hierfür besteht wieder eine 14-Tage-Frist. Sollte der Antragsteller in dieser Zeit seine Karte nicht freischalten, muss der TSP (Trusted Service Provider, Bundesdruckerei) zulassungsbedingt das Zertifikat auf „endgültig nicht freigeschaltet“ stellen.

Für Zahnärzte gibt es keine Fristen.

Wer ist für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) verantwortlich?

Wer ist für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) verantwortlich?

Der Gesetzgeber hat die Spitzenverbände des deutschen Gesundheitssystems – also den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV-SV), die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Bundesärztekammer (BÄK), die Bundeszahnärztekammer (BZÄK), den Deutschen Apothekerverband (DAV), die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) – beauftragt, die elektronische Gesundheitskarte (eGK) einzuführen. Die Spitzenverbände gründeten deshalb gemeinsam im Jahr 2005 die in Berlin ansässige Betreibergesellschaft gematik – Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH und fungieren dort als Gesellschafter. (Quelle:gematik )

Wie sicher ist die elektronische Gesundheitskarte (eGK)?

Wie sicher ist die elektronische Gesundheitskarte (eGK)?

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) erfüllt im Gegensatz zur bisherigen Krankenversichertenkarte deutlich höhere Sicherheitsstandards. Es werden in der Telematikinfrastruktur nur solche Anwendungen und Funktionen zur Verfügung stehen, die durch die gematik zugelassen wurden. Im Auftrag ihrer Gesellschafter (GKV-SV, KBV, BÄK, BZÄK, DAV, DKG, KZBV) und unter Berücksichtigung ihrer gesetzlichen Aufgaben errichtet die gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH) mit Sitz in Berlin die sichere, sektorenübergreifende, digitale Vernetzung des Gesundheitswesens. Sie trägt die Gesamtverantwortung für die Telematikinfrastruktur (TI) und koordiniert den TI-Betrieb. Als Dienstleister der Gesellschafter ist sie hierfür das bundesweite Kompetenzzentrum.

In Zukunft können persönliche medizinische Daten mit der eGK sicher verschlüsselt werden. Das bedeutet, dass alle Daten auch vor Hackern oder anderen nicht vom Patienten autorisierten Institutionen zuverlässig geschützt sind.

Zudem bestimmt künftig allein der Versicherte, welche medizinischen Daten gespeichert oder genutzt werden. Zum Auslesen von medizinischen Daten benötigt der Arzt, Zahnarzt oder Apotheker stets die Zustimmung des Patienten. Diese erteilt er durch Eingabe seiner PIN (persönliche Identifikationsnummer) in das Kartenterminal. Der Arzt muss sich zusätzlich durch seine Chipkarte (sog. Heilberufsausweis, HBA) identifizieren. Nur für eine Notfallversorgung können Arzt oder Notfallsanitäter die hinterlegten Notfalldaten ohne PIN-Eingabe des Versicherten lesen. Jeder Versicherte wird seine persönliche PIN frei wählen und bei Bedarf ändern können.

Wer kann die Daten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) einsehen?

Wer kann die Daten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) einsehen?

Die geschützten Versichertendaten auf der eGK können nur gelesen oder genutzt werden, wenn eine freigeschaltete Praxis- bzw. Institutionskarte (SMC-B) oder ein freigeschalteter Heilberufsausweis (HBA) verfügbar ist.

Das heißt: Außer dem Versicherten selbst kann lediglich derjenige Arzt, Zahnarzt etc. auf die Daten zugreifen, den der Versicherte durch Eingabe seiner persönlichen PIN dazu ermächtigt hat.

Wer überwacht die datenschutzrechtlichen Anforderungen für die Telematikinfrastruktur (TI)?

Wer überwacht die datenschutzrechtlichen Anforderungen für die Telematikinfrastruktur (TI)?

Zur Einhaltung der Datensicherheit findet eine enge Zusammenarbeit zwischen der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sowie den Datenschutzbeauftragten und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) statt.

Die Gesellschafter der gematik sind die Spitzenorganisationen des Gesundheitswesens: der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV-SV), die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Bundesärztekammer (BÄK), die Bundeszahnärztekammer (BZÄK), der Deutsche Apothekerverband (DAV), die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV).

Ist eine Übersicht aller für die Telematikinfrastruktur (TI) zertifizierten bzw. zugelassenen Komponenten vorhanden?

Ist eine Übersicht aller für die Telematikinfrastruktur (TI) zertifizierten bzw. zugelassenen Komponenten vorhanden?

Es ist zu unterscheiden zwischen „zertifiziert“ und „zugelassen“.

Ein Produkt erhält eine Zertifizierung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als Nachweis, dass die dafür vorgeschriebenen Sicherheitsanforderungen erfüllt sind. Aktuell müssen der E-Health-Konnektor und das E-Health-Kartenterminal zertifiziert werden.

Die gematik erteilt die Zulassung für ein Produkt, nachdem sie die Funktionalität gemäß Spezifikation geprüft hat.

Die Zertifizierung ist Voraussetzung für die Zulassung für oben genannte Produkte.

Eine Übersicht der zugelassenen Produkte, die für die Anbindung einer Praxis/Einrichtung an die Telematikinfrastruktur des Gesundheitswesens notwendig sind, ist im Fachportal der gematik zu finden: https://fachportal.gematik.de/zulassungen/

Kontakt

KoCo Connector GmbH

T +49 (0) 030 246 490-0

info@kococonnector.com